S T E R B E – und Trauerbegleitung
Tod und Sterben sind bei uns im Gegensatz zu anderen Kulturen
meist noch immer Tabu-Themen, die oft mit sehr viel Schmerz für den Gehenden
und die Angehörigen verbunden sind. Das muss nicht so bleiben!
Die
Seele ist unsterblich! Wenn wir gehen, legen wir lediglich unseren
Körper ab, damit wir in einem anderen Bewusstseinszustand weiter leben können.
Es ist vergleichbar mit einer Geburt in den feinstofflichen Bereich. Dort
erholen wir uns zwischen den Leben (Inkarnationen), bevor wir wieder neu
kommen. Diese Abstände zwischen den Leben werden auch immer kürzer, denn es
gibt ja noch so viel zu erledigen und neu zu erleben auf der Erde.
Bleiben wir bei dem Beispiel Geburt; Geburt eines neuen
(feinstofflichen) Lebens! Eine Geburt wird normalerweise gefeiert; was oder wer
hindert uns daran einen „gelungenen“ Übergang zu feiern. Früher war auch in
unserem Kulturkreis ein „Leichenschmaus“ üblich. Sterben war da viel näher,
denn es wurde zu Hause verabschiedet und Totenwache gehalten. Es ging im Dorf
auch reihum, jede Familie war betroffen. Also etwas ganz normales, wie andere
Familientreffen auch. Heute sind wir davon weit entfernt, denn das Sterben wird
ausgelagert in Krankenhäuser, Hospize und Pflegeheime. Man stirbt so zu sagen
„anonym“ und genauso fremd ist dies dann den Angehörigen, die oft mehr leiden,
als der Betroffene selbst.
Viele Menschen spüren es, wenn dieser Zeitpunkt naht und
möchten sich mitteilen, noch Dinge erledigen und reinen Tisch machen. Durch ein
ohnmächtiges, erstarrtes Umfeld wird dies oft verhindert. Das ist wenig
hilfreich für ein schnelles und schmerzfreies Loslassen.
In Rahmen einer neutralen,
fachkundigen Begleitung der Vorbereitungen, des Verabschiedens und des Trauerns
kann auch dieses Familienfest geplant und durchgeführt werden.
Wir alle wissen, dass dies der
vorgegebene Weg ist und sind ihn schon viele Male gegangen. Wenn wir jetzt mit
erweitertem Bewusstsein diesen Wandel akzeptieren, sind wir in der Lage ihn gut
zu planen und dem Anlass entsprechend feierlich zu
gestalten.
Es gilt nicht nur für den Betroffenen
von materiellen Dingen, Freunden, Kollegen, Nachbarn und Angehörigen
loszulassen und Frieden zu schließen. Auch das Umfeld tut sich viel leichter,
wenn es das unvermeidbare bevorstehende Ereignis akzeptiert
und dann aktiv mit gestaltet.
Kranke wünschen sich einen
schmerzfreien Übergang. Mit Hilfe der Palliativmedizin und deren Ambulanzen ist
dies heute möglich. Zusätzlich kann dies in der Begleitung noch sehr
wirkungsvoll mental und meditativ unterstützt werden, auch durch entsprechend
geschulte Angehörige. Dies ist auch bei Koma-Patienten möglich. Auch Vergeben
und Verzeihen und andere Loslösungen können so noch irdisch erledigt werden.
Bei der irdischen Verabschiedung ist wichtig, dass die Angehörigen noch einige
Zeit mit dem verlassenen Körper verbringen dürfen. Die Seele ist noch anwesend,
der verbale Austausch sollte also auch gut überlegt werden. Für die Seele ist
es wirklich die Krönung dieses Erdenlebens, wenn der Übergang so harmonisch
erfolgen kann und nach der irdischen Verabschiedung des abgelegten Körpers die
Begleitung ins Licht gemeinsam mit den Angehörigen noch auf dem Friedhof
erfolgt. Auch für den Begleiter der Familie ist dies ein sehr lichterfüllter Moment, der mit tiefer Dankbarkeit für diese
Berufung einhergeht.
Danach erfolgt die Trauerarbeit und
damit Heilung für die Angehörigen. Wurde der gesamte Loslassprozess über
längere Zeit liebevoll begleitet, wird auch die Trauerarbeit leichter sein.
Wurde der Angehörige „aus dem Leben
gerissen“ und gab es keine Möglichkeit der Verabschiedung oder eines
Trauerplatzes, ist diese Trauerbegleitung sehr viel intensiver, geht über
verschiedene Etappen und erfordert auch sehr viel Mentalarbeit.
Im Rahmen von speziellen Nachmittagen
in kleinen Gruppen biete ich Informationen und Hilfestellung für Betroffene und
Angehörige an und erkläre die verschiedenen Möglichkeiten der Begleitung im
Sterbeprozess und in der Trauerarbeit. Die laufende Begleitung ist auch über
die Ferne möglich, ähnlich der klassischen Fernheilung.
Diesen feinstofflichen Weg der Begleitung können wir auch mit
Heilkräutern, Kräuterkissen und Heilsteinen, Aromaölen und Essenzen, aber auch
durch Fußpflege und Handmassagen unterstützen.
Anhand von vielen Beispielen aus der täglichen Praxis mit
Hinterbliebenen bzw. Seelenbegleitung erfahren wir, wie wichtig das
gegenseitige Vergeben und Verzeihen ist. Erst dann kann die Seele frei sein und
ganz nach Hause gehen.
Im Laufe des Nachmittags lernen wir verschiedene Methoden
kennen, um eigene Energieverluste bei der Pflege zu vermeiden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit eigenen Ängsten
und inneren Begrenzungen. Dies dient auch der persönlichen Entwicklung des
Begleiters.
Das fein-energetische Wirken im Begleitprozess steht im
Vordergrund und damit die Möglichkeiten den Prozess des Übergangs in seinen
Abstufungen zu unterstützen.
Dieses Seminar ist insbesondere geeignet für alle Hospizmitarbeiter,
Personen im Betreuungsdienst, Personen in sämtlichen Pflegeberufen und vor
allem Angehörige die Schwerkranke pflegen.
Termine nach Vereinbarung